Bekanntermaßen ist Bella mitten in ihrer "Sturm und Drang"-Phase: Rennen, zerren, ziehen, springen, hüpfen, alles ist spannend, aufregend und es gilt alles neugierig zu erkunden. Entspannte Spaziergänge fangen aber schon beim entspannten Verlassen der Wohnung an und hören mit der entspannten Rückkehr in die Wohnung wieder auf.
Um Bella daran zu hindern, an uns vorbei heraus aus der Wohnungstür zu stürmen, die 5 Stufen zur Haustür herunter zu springen und schleunigst auf die Wiese zu gelangen, haben wir uns folgendes ausgedacht:
Vor der Wohnungstür setzt Bella sich auf das Kommando "Sitz" oder ein Fingerschnipsen (so mache ich es meistens) hin. Dann legt man die Hand auf den Türgriff und öffnet langsam die Tür, zunächst nur einen Spalt weit. Steht Bella auf und drängt nach draußen, wird die Tür wieder verschlossen. Setzt Bella sich wieder, wird die Tür wieder geöffnet, einen Spalt breit, etwas weiter. Bleibt sie sitzen, geht die Tür ganz auf und Bella darf auf das Kommando "Und los" oder "Komm" gemeinsam mit demjenigen, der sie an der Leine hat, also mit Christian oder mit mir, die Wohnung verlassen.
Vor der Haustür, obwohl diese aus Glas ist und so schon raus schauen kann, machen wir es genauso - und wenn ein anderer Hund vorbei geht werden der Reiz und der Drang, nach draußen zu gelangen, nur noch größer und der Lernerfolg, sofern die Übung klappt, noch besser.
Haben wir den Spaziergang beendet und stehen wieder vor der Haustür, dann setzt sie sich auch dort hin, bis wir aufgeschlossen haben. Durch die offene Tür geht erst einer von uns oder auch wir beide gleichzeitig, bis wir Bella mit dem Kommando "Komm rein" zu uns bitten. Auch hier schließen wir die Tür selbstverständlich wieder, wenn sie ihr sitzen beendet, bevor wir sie reinbitten. Vor der Wohnungstür wiederholen wir das Ganze nochmal.
| Ein Moment, bei dem Hereinkommen keine Option ist: Beim Sonnenbaden auf dem Balkon. |
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